Warst du auch schockiert über die Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie, welche nach dem Einsturz des Rana Plaza im Jahr 2013 ans Licht kamen? Oder fragst du dich, warum wir in Europa ein T-Shirt für 10 Euro kaufen können (wenn du jemals versucht hast, eines selbst zu nähen, weißt du, dass du für diesen Preis nicht einmal das Material kaufen kannst)? Oder machst du dir Gedanken über deine Gesundheit, in dem Sinne, dass möglicherweise Rückstände von schädlichen Chemikalien aus der Textilherstellung mit deiner Haut in Kontakt kommen?

Wenn du eine dieser Fragen mit ja beantwortet hast, haben wir etwas gemeinsam. Ich versuche, eine verantwortungsbewusste Konsumentin zu sein. Allerdings finde ich es sehr schwierig, im Dschungel der Mode nachhaltig produzierte Kleidungsstücke zu finden. Für mich persönlich bedeutet nachhaltig nicht “nur” eine möglichst umweltschonende Produktion, sondern auch faire Arbeitsbedingungen für alle beteiligten Personen.
Der Begriff Nachhaltigkeit findet sich heute auf der Homepage von fast allen Unternehmen. Oft finde ich es jedoch sehr schwierig herauszufinden, wie ernsthaft sie Nachhaltigkeit in ihrem Unternehmen leben, beziehungsweise wie nachhaltig sie tatsächlich arbeiten. Hinzu kommt, dass es speziell im Textilbereich unzählige (zum Teil sogar selbst erfundene) Zertifikate gibt. Was bedeuten sie? Sagen sie überhaupt etwas aus?
Aus diesen Gründen habe ich mich entschieden, über meine Erfahrungen mit fair fashion zu schreiben und diesen Blog zu starten. Bitte beachte, dass ich nur meine persönlichen Erfahrungen und meine persönliche Meinung teile. Weder werde ich für meine Beiträge bezahlt, noch kann ich trotz umfangreicher Recherche garantieren, dass sämtliche Informationen zu 100 % korrekt sind.
Ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen. Und wenn es dir dabei hilft, einen kleinen Beitrag zur Verbesserung in der Textilindustrie zu leisten: Umso besser.
